Die Sprache des Lebens sprechen
Fühlen Sie sich gern schuldig?
Halten Sie andere selten oder nie für Ihre Gefühle verantwortlich?
Hören Sie anderen gern länger zu als Ihnen selbst lieb ist?
Sind Sie völlig zufrieden mit der Art wie in Konflikten miteinander umgegangen wird?
Ist die Art wie Sie mit sich selbst umgehen von Wertschätzung, Liebe und Ermutigung geprägt?
Wenn Sie auf eine oder mehrere dieser Fragen mit Nein oder Naja geantwortet haben, kann es bereichernd für Sie sein, weiter zu lesen.
Möchten Sie tiefere, lebendigere und bedeutsamere Beziehungen leben?
Möchten Sie frei von Schuld, Scham und Depression leben?
Möchten Sie Konflikte aus der Welt schaffen, ohne dass jemand dafür bezahlen muss?
Möchten Sie in einer Welt leben, die von Achtsamkeit, Frieden und gegenseitigem Respekt geprägt ist?
Wenn Sie jetzt mit Ja antworten, möchte ich Sie einladen, die gewaltfreie Kommunikation kennen zu lernen.
Alle Menschen teilen die gleichen Bedürfnisse nach Schlaf und Erholung, nach Ruhe, nach Wertschätzung, Zugehörigkeit, Liebe,.....
Wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, können wir auch in konfliktreichen Situationen die andere Seite nachvollziehen (was nicht heißt, dass wir einverstanden sind!).
Bestimmte Muster zu denken und zu reden, die wir fast alle gelernt haben, erschweren es uns mit unseren Gefühlen und Bedürfnissen in Kontakt zu sein und einfühlsam für andere zu bleiben. Dazu gehören alle Gedanken von Schuld, alle Diagnosen, Urteile, Analysen und Interpretationen. Wenn auf diese Art denken und reden, verringern wir die Wahrscheinlichkeit, das zu erhalten, was wir möchten.
In der gewaltfreien oder wertschätzenden oder gesundheitsfördernden oder lebensdienlichen Kommunikation richten wir unsere Aufmerksamkeit auf das, worum es wirklich geht. Die erfüllten und unerfüllten Bedürfnisse und die Gefühle, die auf sie hindeuten. Wenn wir uns im Klaren sind, worum es uns und den anderen geht, können wir viele Strategien sehen, das Erwünschte zu erhalten und mit konkreten und klaren Bitten zur Verwirklichung beitragen. Wenn uns etwas ärgert, versuchen wir die Handlung zu benennen, die die unangenehmen Gefühle in uns auslöst ohne zu beschuldigen oder anzuklagen, d.h. wir beobachten, ohne zu bewerten.
Wenn wir uns in diesen vier Schritten (Beobachten ohne zu bewerten, Gefühle ohne Interpretationen, zugrundeliegende Bedürfnisse und klare Bitten) aufrichtig mitteilen, erhöhen wir unsere Chancen gehört und verstanden zu werden ebenso wie die Erfüllung unserer Anliegen.
Wenn wir in allem, was uns eine andere Person mitteilt auf deren Gefühle und Bedürfnisse hören, sind wir wesentlich leichter in der Lage, uns mit ihr zu verbinden, sie zu verstehen, ohne etwas persönlich zu nehmen und Konflikte ohne Nebenkosten zu lösen. Oft entstehen daraus reiche Momente des authentischen Kontakts.
Wir könenn kraftvoller für uns eintreten, auch unterbrechen, wenn wir genug gehört haben, auch Nein sagen, wenn wir nicht aus ganzem Herzen Ja sagen können, auch Bedauern, wenn wir etwas getan haben, dessen Folgen uns nicht gefallen.
Eine andere Art zu kommunizieren, mit deren Hilfe wir zu dem Wandel werden können, den wir in der Welt sehen wollen.